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Referenz — 9 Levels
Plattform-Relaunch / Geschäftsmodell weiterentwickeln

Eine Plattform neu aufgebaut, damit das Geschäftsmodell weiter wachsen kann

9 Levels wollte seine Kunden langfristiger begleiten, Auswertungen flexibler machen und die Plattform als Grundlage für weitere Angebote nutzen. Die bestehende Software setzte dafür zu enge technische Grenzen.

mischok hat die technische Ausgangslage analysiert, die Anforderungen neu geordnet und die Plattform so aufgebaut, dass neue Produkte, flexiblere Auswertungen und langfristige Kundenbegleitung möglich werden.

9 Levels of Value Systems GmbH — Eine Plattform neu aufgebaut, damit das Geschäftsmodell weiter wachsen kann

Auf einen Blick

Kunde
9 Levels of Value Systems GmbH
Branche
HR-Tech, Organisationsentwicklung, Beratung / Coaching
Projektart
Relaunch einer Softwareplattform
Rolle von mischok
Konzeption, UX/UI Design, Softwareentwicklung, Projektmanagement
Umfang
1.606 Stunden Entwicklung, ohne Konzeption und Design
Qualitätssicherung
97 % Testabdeckung im Backend (TDD), insgesamt 8.500 Tests
mischok-Team
8 Personen: Projektleitung, UX/UI, Softwarearchitektur, Tech Lead, Frontend Lead sowie Senior und Junior Software Engineering
Technologie
Spring Boot, React, PostgreSQL, STACKIT, Stripe, Spring Security

Ausgangslage

9 Levels arbeitet mit einer digitalen Plattform, über die Analysen ausgespielt, Ergebnisse ausgewertet und Kundenprojekte gesteuert werden. Die Plattform ist damit kein Nebenprodukt, sondern ein zentraler Teil des Geschäftsmodells.

Über die Jahre war das System gewachsen. Was lange funktioniert hatte, wurde für die nächsten Schritte zunehmend eng: Änderungen wurden aufwendiger, technische Abhängigkeiten nahmen zu und neue fachliche Anforderungen ließen sich nicht mehr sauber auf der bestehenden Grundlage abbilden.

Gleichzeitig sollte die Plattform künftig mehr leisten. Sie sollte flexiblere Auswertungen ermöglichen, Kund:innen länger im Prozess begleiten und Raum für neue digitale Angebote schaffen.

Damit war klar: Eine weitere Anpassung der bestehenden Lösung hätte nur kurzfristig geholfen. Für die nächste Entwicklungsstufe brauchte 9 Levels eine neue technische Grundlage.

Was zuerst geklärt werden musste

Es ging nicht darum, noch eine weitere Änderung in die bestehende Plattform zu bekommen. Die wichtigere Frage war: Welche technische Grundlage braucht 9 Levels, damit die Plattform auch die nächsten Schritte des Geschäftsmodells tragen kann?

Wenn man in so einer Lage einfach weiterbaut, wird kurzfristig vielleicht etwas fertig. Das eigentliche Problem bleibt aber bestehen. Deshalb mussten wir zuerst klären, welche Teile des Systems noch tragen, welche Komplexität raus muss und wo ein neuer Aufbau die bessere Entscheidung ist.

Rolle von mischok

mischok hat die technische Ausgangslage eingeordnet und die fachlichen Anforderungen so strukturiert, dass daraus eine tragfähige Richtung für den Relaunch entstehen konnte.

Im ersten Schritt entstand eine vollständige Konzeption der neuen Plattform. Nach der Schätzung wurde deutlich, dass die Lösung noch zu groß gedacht war. Statt daraus direkt ein umfangreiches Entwicklungsprojekt zu machen, ging das Projektteam noch einmal zurück in die Konzeption.

Funktionen wurden priorisiert, Komplexität reduziert und der Aufbau geschärft. So entstand eine Plattformlogik, die besser zum tatsächlichen Bedarf, zum Budget und zur weiteren Entwicklung von 9 Levels passte.

Projektteam

Für mischok war ein festes Team aus 8 Personen beteiligt. Die Rollen lagen in Projektleitung, UX/UI, Softwarearchitektur, Tech Lead, Frontend Lead sowie Senior und Junior Software Engineering.

Die Schlüsselrollen blieben über den Projektverlauf stabil. Dadurch blieb das technische Verständnis im Team und Entscheidungen mussten nicht immer wieder neu aufgebaut werden.

Vorgehen

Zu Beginn standen Discovery, User Journey Mapping und Feature-Definition. Daraus entstand die Konzeption der neuen Plattform.

Nach der Überarbeitung folgten UI/UX-Ausarbeitung, Umsetzung und paralleles Testing. Technisch wurde auf eine Grundlage gesetzt, die langfristig betreibbar bleibt.

  • Spring Boot im Backend
  • React im Frontend
  • PostgreSQL als relationale Datenbank
  • STACKIT für Hosting in Deutschland
  • Stripe für Zahlungen
  • Spring Security für die eigene User-Verwaltung

Eine fertige Authentifizierungslösung wurde geprüft, aber nicht übernommen. Zu viele Sonderfälle und Datenschutzanforderungen hätten später neue Grenzen erzeugt. Stattdessen wurde die User-Verwaltung selbst mit Spring Security aufgebaut. Das war aufwendiger, aber für diese Plattform die bessere Entscheidung.

Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung lief während der Entwicklung mit. Im Backend wurde konsequent mit Test Driven Development gearbeitet. Am Ende standen 97 % Testabdeckung und rund 8.500 Tests.

Dazu kamen internes Review durch das Projektmanagement und paralleles Testing durch 9 Levels während der Sprints.

Auch KI wurde im Projekt eingesetzt: nicht für Architektur oder Grundentscheidungen, sondern unterstützend bei Features, Bugfixing, Anpassungen und Ticket-Refinement.

Ergebnis

Mit der neuen Plattform kann 9 Levels Auswertungen flexibler konfigurieren, Ergebnisse differenzierter betrachten und Kundenprojekte langfristiger begleiten.

Die technische Abhängigkeit von geteilter Infrastruktur wurde beendet. Das Hosting auf STACKIT unterstützt Gespräche mit Datenschutzverantwortlichen und Betriebsräten. Neue digitale Angebote können auf der neuen Grundlage entwickelt werden.

Die Plattform ist damit wieder anschlussfähig an das, was 9 Levels fachlich und geschäftlich als Nächstes vorhat.

Was wir aus diesem Projekt mitnehmen

Der wichtigste Moment lag vor der Umsetzung. Die erste Lösung war fachlich nachvollziehbar, aber noch zu groß. Statt daraus einfach ein großes Entwicklungsprojekt zu machen, wurde die Konzeption noch einmal geschärft. Genau dadurch wurde die spätere Umsetzung klarer.

Für uns zeigt dieses Projekt sehr gut, wann mischok besonders hilfreich ist: wenn eine bestehende Software für das Geschäft wichtig bleibt, aber die technische Grundlage nicht mehr zu den nächsten Anforderungen passt. Dann reicht es nicht, neue Funktionen zu bauen. Zuerst muss klar werden, welche Entscheidung das System wieder beweglich macht.

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