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Referenz — WEKA Pilot Online
Bestehendes System neu entwickeln / feste Deadline

Ein bestehendes System neu entwickelt, bevor Lizenzverträge den Betrieb begrenzen

WEKA brauchte eine neue Anwendung für die Produktion und Online-Darstellung seiner Fachinformationsprodukte. Der Zeitpunkt war nicht frei wählbar: Bestehende Lizenzverträge liefen aus, die neue Lösung musste rechtzeitig einsatzbereit sein.

mischok hat die Anforderungen mit den Stakeholdern geschärft, die neue Anwendung in den Kontext der bestehenden Plattform eingeordnet und so umgesetzt, dass Nutzerführung, technische Integration und Wartbarkeit zusammenpassen.

WEKA Media GmbH & Co. KG — Ein bestehendes System neu entwickelt, bevor Lizenzverträge den Betrieb begrenzen

Auf einen Blick

Kunde
WEKA Media GmbH & Co. KG
Branche
Fachinformation / Medien / B2B-Plattform
Projektart
Neuentwicklung eines bestehenden Systems als Teil einer B2B-Plattform
Rolle von mischok
Analyse, Konzeption, UX/UI, Backend-Entwicklung, Frontend-Entwicklung, Systemintegration
Besondere Rahmenbedingung
Feste Deadline durch auslaufende Lizenzverträge
mischok-Team
Team aus Konzeption, UX/UI, Backend-Entwicklung, Frontend-Entwicklung und Projektsteuerung
Technische Schwerpunkte
Microservice-Architektur, CI/CD-Pipeline, Storybook, Anbindung zahlreicher Fremdsysteme

Ausgangslage

WEKA ist Anbieter von Fachinformationslösungen. Für die Produktion und Online-Darstellung der Fachinformationsprodukte wurde ein bestehendes System genutzt. Die dafür relevanten Lizenzverträge liefen aus.

Damit ging es nicht um eine freie Modernisierung irgendwann in der Zukunft. Die neue Anwendung musste bis zu einem festen Zeitpunkt stehen und sich in die bestehende Plattformlandschaft einfügen.

Gleichzeitig sollten Nutzer:innen nicht vor einem komplett fremden System stehen. Die neue Anwendung musste besser bedienbar sein, aber an vertraute Abläufe und eine gewohnte Oberfläche anschließen.

Zusätzlich war klar: Die neue Lösung sollte nicht nur zum Livegang funktionieren. Sie musste sauber wartbar sein und eine technische Qualität haben, auf der weitere Teile der Plattform später aufbauen können.

Was zuerst geklärt werden musste

Die feste Deadline war nur ein Teil der Aufgabe. Genauso wichtig war die Frage, wie viel Veränderung die neue Anwendung verträgt, ohne die Nutzer:innen zu verlieren.

Ein bestehendes System einfach nachzubauen, wäre zu wenig gewesen. Alles anders zu machen, wäre aber genauso riskant gewesen. Wir mussten also klären, welche Abläufe vertraut bleiben müssen, wo die Bedienung besser werden kann und wie sich die Anwendung technisch sauber in die vorhandene Plattform einfügt.

Erst aus dieser Klärung konnte eine Lösung entstehen, die rechtzeitig fertig wird und trotzdem nicht wie ein kurzfristiger Ersatz wirkt.

Rolle von mischok

mischok hat sich gemeinsam mit den Stakeholdern mit dem bestehenden System auseinandergesetzt und daraus die Anforderungen für die neue Anwendung entwickelt.

Aus der Abwägung zwischen vertrauter Oberfläche und besserer Bedienbarkeit entstand ein Konzept, das über einen Klickprototypen überprüfbar wurde. Das Userfeedback aus diesen Prototypen floss in mehreren Iterationen in die endgültige Software ein.

Die Umsetzung erfolgte mit einem lauffähigen Softwarestand von Beginn an. Dadurch konnte nicht erst am Ende geprüft werden, ob die Anwendung in die richtige Richtung läuft. Fachliche Rückmeldungen konnten früh einfließen, ohne den festen Zeitrahmen aus dem Blick zu verlieren.

Projektteam

Für mischok waren Rollen aus Konzeption, UX/UI, Backend-Entwicklung, Frontend-Entwicklung und Projektsteuerung beteiligt.

Wichtig war das Zusammenspiel aus fachlicher Klärung und technischer Umsetzung. Die Anwendung musste an bestehende Systeme anschließen, Fremdsysteme anbinden und gleichzeitig eine Oberfläche bieten, die für die Nutzer:innen nachvollziehbar bleibt.

Vorgehen

Zu Beginn standen Gespräche mit den Stakeholdern und die intensive Auseinandersetzung mit dem bestehenden System. Daraus entstanden Anforderungen und eine gemeinsame Richtung für die Plattform.

Anschließend wurde ein Konzept entwickelt und als Klickprototyp erlebbar gemacht. So konnte früh geprüft werden, wie gut die neue Oberfläche zu den gewohnten Abläufen passt.

Die finale Anwendung entstand in mehreren Iterationen auf Basis des Userfeedbacks. Technisch wurde besonderer Wert auf einen einheitlichen Aufbau der Frontend-Elemente, eine professionelle Anbindung externer Systeme, Microservice-Architektur und eine konsequente CI/CD-Pipeline gelegt.

Qualitätssicherung

Die Anwendung wurde nicht erst zum Schluss zusammengeführt. Durch die agile Entwicklung gab es von Beginn an einen lauffähigen Softwarestand.

Storybook half dabei, Frontend-Elemente einheitlich aufzubauen, zu testen und sauber einzubinden. Die CI/CD-Pipeline sorgte dafür, dass Entwicklung, Tests und Auslieferung nicht voneinander getrennt gedacht wurden.

So blieb die Qualität während der Umsetzung überprüfbar — fachlich, technisch und gestalterisch.

Ergebnis

Die WEKA Pilot Online Anwendung ging innerhalb des vorgesehenen Zeit- und Budgetrahmens live.

Die neue Anwendung fügt sich in den Kontext der bestehenden Plattform ein, holt Nutzer:innen über vertraute Muster ab und erfüllt gleichzeitig die Anforderungen an Wartbarkeit und Codequalität.

Nach dem Projekt wurden weitere Teile der Plattform nach dem Vorbild dieser Anwendung reimplementiert. Der Case blieb damit kein isoliertes Einzelprojekt, sondern wurde zur technischen und konzeptionellen Grundlage für weitere Schritte innerhalb der Plattform.

Was wir aus diesem Projekt mitnehmen

Dieser Case zeigt gut, warum eine Neuentwicklung nicht automatisch bedeutet, alles anders zu machen.

Bei WEKA musste ein bestehendes System ersetzt werden, ohne die gewohnte Arbeitsweise der Nutzer:innen zu ignorieren. Gleichzeitig durfte die neue Anwendung technisch kein Übergangsprodukt sein. Sie musste rechtzeitig fertig werden und so sauber aufgebaut sein, dass weitere Plattformteile daran anschließen können.

Für uns ist genau das eine typische mischok-Aufgabe: technische Erneuerung so zu führen, dass fachliche Realität, bestehende Systemlandschaft und langfristige Wartbarkeit zusammenpassen.

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Wenn ein bestehendes System ersetzt werden muss, hängt der Erfolg selten nur an der Entwicklung. Entscheidend ist, welche Abläufe bleiben müssen, wo Veränderung sinnvoll ist und wie die neue Lösung in die bestehende Systemlandschaft passt.

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