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Referenz — Barely Digital / vintrica
Laufendes App-Projekt übernehmen / Release-Termin halten

Ein laufendes App-Projekt übernommen, damit der Release-Termin hält

Barely Digital wollte vintrica, den Anbieter für digitale Vignetten und Mautzahlungen, zusätzlich als App in die Stores bringen. Der Veröffentlichungstermin war eng gesetzt: Die App sollte zum Stichtag der Schweizer Vignetten verfügbar sein.

mischok ist in ein bereits laufendes Projekt eingestiegen, hat das bestehende System schnell eingeordnet und das Frontend der App in Flutter umgesetzt. So konnte die App fristgerecht veröffentlicht werden.

Barely Digital / vintrica — Ein laufendes App-Projekt übernommen, damit der Release-Termin hält

Auf einen Blick

Kunde
Barely Digital / vintrica
Branche
Mobilität / digitale Mautzahlungen
Projektart
Flutter App für einen bestehenden digitalen Service
Rolle von mischok
Frontend-Umsetzung, Flutter-Entwicklung, Aufwandsschätzung, technische Abstimmung, Testing-Unterstützung
Zeitrahmen
6 Wochen bis zur Veröffentlichung in den App Stores
Besondere Rahmenbedingung
Unverhandelbare Deadline durch den Stichtag der Schweizer Vignetten
mischok-Team
Team aus Flutter-Entwicklung, technischer Abstimmung und Projektsteuerung
Ergebniszahlen
109.000 Downloads in den ersten 6 Monaten · 1.972 Neukunden über die App

Ausgangslage

vintrica war bereits als Webanwendung verfügbar. Über den Dienst können Autofahrer:innen digitale Vignetten und Mautzahlungen für viele europäische Autobahnen online kaufen.

Der nächste Schritt war eine App. Der Zeitpunkt dafür war strategisch gewählt: Zum Ablaufdatum der Schweizer Vignetten sollte die App veröffentlicht werden. Damit war der Release-Termin nicht beliebig verschiebbar.

Für mischok kam eine zusätzliche Herausforderung dazu. Das Projekt lief bereits. Das bestehende System, der Projektstand und die Aufgabenverteilung mussten schnell verstanden werden. mischok übernahm nicht das Gesamtprojekt, sondern das Frontend. Dadurch entstand ein gemeinsames Projektteam mit dem Kunden, das in kurzer Zeit arbeitsfähig sein musste.

Was zuerst geklärt werden musste

In einem laufenden Projekt mit fester Deadline geht es am Anfang nicht darum, alles neu zu sortieren. Man muss sehr schnell verstehen, was bereits entschieden ist, was noch offen ist und wo die größten Risiken für den Release liegen.

Für uns war entscheidend, das Projekt nicht unnötig zu verlangsamen. Wir mussten den vorhandenen Stand aufnehmen, die Frontend-Aufgaben sauber schneiden und mit dem Kundenteam eine Arbeitsweise finden, bei der Fortschritt laufend sichtbar bleibt.

Gerade bei einer App kurz vor dem geplanten Release darf es keine Überraschungen in den Grundfunktionen geben. Deshalb mussten Aufwand, Zuständigkeiten und Testing sehr früh klar sein.

Rolle von mischok

mischok hat das Frontend der App übernommen und die Umsetzung in Flutter auf Basis des vorhandenen Zieldesigns vorbereitet.

Vor dem Start der Entwicklung wurden die anstehenden Arbeiten in Tickets übersetzt und mit den Verantwortlichen auf Kundenseite abgestimmt. Dadurch entstand eine gemeinsame Grundlage für Aufwand, Prioritäten und Zeitplan.

Während der Umsetzung sorgten ein gemeinsames Scrum-Board, wöchentliche Meetings, ein Slack-Channel und regelmäßige Testversionen dafür, dass der Projektstand transparent blieb und Feedback schnell einfließen konnte.

Projektteam

Für mischok waren Rollen aus Flutter-Entwicklung, technischer Abstimmung und Projektsteuerung beteiligt.

Da mischok nur einen Teil des Gesamtprojekts übernahm, war das Zusammenspiel mit dem Kundenteam entscheidend. Backend, Projektstand, Design, App-Logik und Testing mussten in kurzer Zeit zusammenfinden.

Vorgehen

Zu Beginn stand ein Termin auf Geschäftsführungsebene, um den Status der App zu verstehen, zentrale Entscheidungen einzuordnen und den Fahrplan bis zur Deadline festzulegen.

Das vorhandene Zieldesign wurde als Grundlage für die Frontend-Arbeit genutzt. Daraus wurden konkrete Aufgaben abgeleitet, in Tickets überführt und mit dem Kunden abgestimmt.

Anschließend begann die Umsetzung in Flutter. Ein gemeinsames Jira-Board machte den Arbeitsfortschritt sichtbar. Über regelmäßige Testversionen konnte der Kunde laufend prüfen, Feedback geben und Risiken früh erkennen.

Nach der Veröffentlichung wurde das Projekt in einer Retrospektive ausgewertet, um Erfahrungen für künftige Projekte festzuhalten.

Qualitätssicherung

Die wichtigste Form der Qualitätssicherung lag in der engen Taktung während der Umsetzung.

Der Kunde erhielt regelmäßig Testversionen und konnte die App laufend prüfen. Dadurch wurden Rückmeldungen nicht erst kurz vor dem Release sichtbar. Das war besonders wichtig, weil es für die Grundfunktionen der App keine Fehlertoleranz gab.

Zusätzlich half die klare Ticketstruktur dabei, Aufwand, Fortschritt und offene Punkte jederzeit nachvollziehbar zu halten.

Ergebnis

Die vintrica App wurde fristgerecht in den gängigen App Stores veröffentlicht.

In den ersten 6 Monaten wurde die App 109.000 Mal heruntergeladen. Über die App gewann Barely Digital 1.972 Neukunden.

Für den Kunden entstand damit ein zusätzlicher Zugang zum bestehenden digitalen Service. Die Nutzung stieg auch ohne Marketing außerhalb der App Stores signifikant an.

Was wir aus diesem Projekt mitnehmen

Dieser Case zeigt eine andere mischok-Lage als ein großer Plattform-Relaunch.

Hier ging es nicht darum, über Monate eine neue technische Grundlage zu konzipieren. Entscheidend war, in ein laufendes Projekt einzusteigen, schnell Orientierung zu gewinnen und genau den Teil zu übernehmen, der für den Release kritisch war.

Für uns zeigt das Projekt: Entwicklungskapazität hilft nur, wenn sie sauber eingebunden wird. Gerade unter Zeitdruck braucht es klare Zuständigkeiten, sichtbaren Fortschritt und ein gemeinsames Verständnis dafür, was bis zum Release funktionieren muss.

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Wenn ein Release-Termin feststeht, bleibt wenig Raum für Umwege. In einem Gespräch lässt sich meist schnell klären, welche Aufgaben kritisch sind, welche Unterstützung sinnvoll ist und wie ein bestehendes Projektteam gezielt entlastet werden kann.

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